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Migration

Checkliste: Migration von SAP PI/PO zur Integration Suite

Arbeitsfähige Checkliste für Inventarisierung, Mapping-Bewertung, Wiederverwendung, Testabdeckung und Cutover — als Grundlage für eine belastbare Migrationsplanung.

Whitepaper

Von OXORY Redaktion · · 5 Min. Lesezeit

1. Inventarisierung

Erfassen Sie jede produktiv genutzte Schnittstelle mit Quelle, Ziel, Frequenz, Fachbereich und Ansprechpartner. Alles, was in zwölf Monaten keine Nachricht verarbeitet hat, ist Kandidat für Stilllegung — erfahrungsgemäß betrifft das 15 bis 30 Prozent.

2. Bewertung der Mappings

Sortieren Sie in drei Kategorien: technisch übertragbar, überarbeitungsbedürftig, Neubau. Graphical Mappings und einfache Value Mappings sind meist übertragbar, umfangreiche Java- oder XSLT-Logik selten.

3. Wiederverwendung festlegen

Definieren Sie pro Integrationsmuster (IDoc, Datei, SOAP, REST, B2B) einen Referenz-Flow. Jede weitere Schnittstelle des Musters folgt der Vorlage — das ist der größte Hebel für den Gesamtaufwand.

4. Testabdeckung

Für jede Schnittstelle: Testfall, Testdaten, fachlicher Abnehmer. Ohne benannten Abnehmer verschiebt sich der Cutover, nicht der Test.

5. Konnektivität und Berechtigungen

Cloud Connector, Zertifikate, Firewall-Freigaben und technische Benutzer frühzeitig beantragen — das ist regelmäßig der unterschätzte Terminpfad.

6. Cutover

Reihenfolge nach Fachbereich, nicht nach Technik. Parallelbetrieb pro Welle einplanen, Rückfallweg dokumentieren, Monitoring vor dem Go-live aufsetzen.

7. Betrieb nach der Migration

Alerting, Verantwortlichkeiten und Eskalationswege festlegen, bevor die erste Welle produktiv geht. Sonst wird der Projektmodus zum Dauerzustand.

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